Julische Alpen

Berghütten Rast

In die Höhe will das Herz ...

Pogačnik-Hütte Slowenien

Das Ziel zum greifen nah, Pogačnik-Hütte | | © www.slovenia.info, Jošt Gantar

Slowenisches Fremdenverkehrsamt
Maximilianplatz 12a
80333 München
Tel. +49 (0)89 2916 12 02
Direkt zur Website

Die geheimnisvollen Gipfel haben schon in der Vergangenheit die Leute aus den Tälern gelockt. Entfliehen Sie der Alltagshektik in die gemütliche Atmosphäre der slowenischen Berghütten.


Zuerst trieb die Menschen der Bedarf an Rohstoffen zum Überleben die steilen Hänge hinauf und irgendwann dann auch der Wunsch, die Gipfel zu erobern und die Schönheit der unverfälschten Natur zu entdecken. Der organisierte Bergsport begann in Slowenien vor 125 Jahren mit der Gründung des Slowenischen Alpenvereins (sl. Slovensko planinsko društvo, heute Planinska zveza Slovenije). Wichtige Meilensteine im slowenischen Bergsport können Sie im Slowenischen Alpin-Museum in Mojstrana kennenlernen.

Der Alpenverein ist heute die größte Organisation in Slowenien. Er verbindet 290 Bergvereine und andere Vereine, die auf die eine oder andere Weise mit dem Bergsport zu tun haben. Die Bergvereine verwalten 181 Schutzhütten und Biwaks, wo Sie Rast machen und Kraft tanken können. Entdecken Sie mit uns die interessantesten Hütten in den slowenischen Bergen:


Triglavhaus Slowenien

Triglavhaus

Der Triglav ist Sloweniens höchster Gipfel in den Julischen Alpen und ist für die Slowenen von symbolischer Bedeutung. Deshalb ist er insbesondere im Sommer und im Frühherbst zahlreich besucht. Zahlreiche Wanderer treffen sich im Triglavhaus (sl. Triglavski dom na Kredarici), der höchstgelegenen Berghütte Sloweniens und der meistbesuchten Hütte des Triglav-Gebirges. Seit seiner Eröffnung im Jahre 1896 gilt das Triglavhaus als Wahrzeichen des Slowenentums. Es ist ganzjährig geöffnet und bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten. Trotz der hohen Lage brauchen Sie auf einen gewissen Grundkomfort, wie Waschraum und Strom, nicht zu verzichten. Große Pluspunkte des Triglavhauses sind auch die ökologische Ausrichtung und der Respekt für das Bergökosystem.


Tschechische Hütte Slowenien

Tschechische Hütte

Im Schoße der Steiner Alpen, genauer gesagt auf dem Plateau Spodnje Ravne, liegt eine der ältesten und beliebtesten Schutzhütten in den slowenischen Bergen – die Tschechische Hütte (sl. Češka koča). Ihr Name spiegelt die seit über einem Jahrhundert dauernde slowenisch-tschechische Freundschaft wider. Hier können Sie verschnaufen, sich mit leckeren Eintöpfen, bodenständigen Mittagessen, Strudel und hausgemachtem Tee stärken und in einem der Zimmer oder Gemeinschaftslager übernachten. Die Hütte ist ein hervorragender Ausgangspunkt für eine kürzere Tour zum Gipfel Vratca oder – für erfahrenere Bergsteiger – einen Aufstieg auf die Kočna, den Grintavec, den Dolgi hrbet oder die Skuta.



Berghütte Orožnova koča Slowenien

Orožnova koča

Zwischen Bohinj und der Alm Za Liscem unterhalb des Berges Črna prst, erwartet Sie die Schutzhütte Orožnova koča. Sie steht auf den Grundmauern der ersten Hütte des Slowenischen Alpenvereins. Diese war auf Initiative der Einheimischen im ersten Jahr nach der Gründung des Vereins errichtet worden. Hier mischt sich das mediterrane mit dem kontinentalen Klima, weshalb in diesem Gebiet einige seltene Pflanzen gedeihen.



Pogacnik-Haus Slowenien

Pogacnik-Haus, 2052 m

Das Haus wird auch als Križ-Seen-Hütte bezeichnet. Der slowenische Name ist "Pogacnikov dom na Križkih Podih" (Dom=Haus). Die sehr schön gelegene Bergsteigerunterkunft nahe bei den Križ-Seen gehört der Sektion Radovljica (Radmannsdorf) des Slowenischen Bergsteigerverbandes. 1951 wurde das Haus, das außen ganz mit glitzerndem Blech versehen ist, erbaut. Benannt wurde es nach dem 1927 geborenen Vizepräsidenten des Slowenischen Bergsteigerverbandes, Joze Pogacnik. Dieser verunglückte tödlich auf dem Wege zur Eröffnung des nach ihm benannten Hauses unterhalb des Razor.



  • Bergküche im Roblekhaus Slowenien
  • Ruška koča, Hüttenrast Slowenien

Roblekhaus

Auf Ihrem Weg zum Gipfel der Begunjščica in den Karawanken sollten Sie im Roblekhaus (sl. Roblekov dom na Begunjščici) haltmachen. Heimelige Atmosphäre, gastfreundliche Betreiber und gute Bergküche begeistern seit Jahren die Besucher, die zumeist aus dem Draga-Tal oberhalb von Begunje oder vom Loiblpass hierher kommen. Die einzigartige Aussicht auf die benachbarten Julischen Alpen mit dem Triglav und über das Tal, wo unter anderem der Bleder See glitzert, sind weitere Highlights des Roblekhauses. 2017 wurde das Roblekhaus auch zur beliebtesten slowenischen Berghütte gewählt.


Ruška koča

Die Ruška koča ist die älteste und meistbesuchte Schutzhütte im Pohorje-Gebirge. Sie zeichnet sich durch eine breite Auswahl an Aktivitäten in der Natur und ein lokales, alpin angehauchtes kulinarisches Angebot aus. Probieren Sie das traditionelle Löffelgericht Pohorski pisker sowie Hirschgulasch und verschiedene Pilzgerichte und gönnen Sie sich zum Nachtisch Pohorska omleta, ein leckeres Biskuit-Omelette mit Heidelbeer-Sahne-Füllung. Im Sommer finden Picknicks und verschiedenen Ausflüge statt, während Sie im Winter beim Schneedorfbau mithelfen können.