Tirol | Innsbruck

Sonnenskilauf in Innsbruck

Skifahren, wenn's am schönsten ist

Sonnenski Alpen Innsbruck

Die Frühlingssonne genießen. | © Innsbruck Tourismus / Edi Groeger

Innsbruck Tourismus
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Für viele Skifahrer beginnt die schönste Zeit erst dann, wenn die Tage spürbar länger werden. Sonnenskilauf heißt Genussskilauf.

Für viele Skifahrer beginnt die schönste Zeit erst dann, wenn die Tage spürbar länger werden. Sonnenskilauf heißt Genussskilauf. Hoch über der Stadt auf der Nordkette, in der Axamer Lizum oder in Kühtai genießt man ausgedehnte Skitage und lässt sich von der Frühlingssonne verwöhnen.  In diesem Winter macht der Sonnenskilauf doppelt Spaß: Dank des vielen Schnees, der Tirol im Jänner in ein wahres Winterwunderland verwandelt hat, können sich Skifahrer auch im März/April noch über optimale Pistenverhältnisse freuen.  Die Höhenlage der Skigebiete – Kühtai liegt beispielsweise auf über 2.000 Metern – sowie nächtliche Frosttemperaturen und die perfekte Arbeit der Pistenteams sind das Tüpfelchen auf dem I fürs Frühlings-Skivergnügen.


Der frühe Vogel fängt den Wurm
Die besten Pistenkonditionen warten am Vormittag auf passionierte Sonnenskiläufer: Nach dem Frühstück geht es entweder wie in Kühtai direkt vom Hotel auf die Piste oder in Innsbruck in wenigen Minuten direkt aus der Stadt auf die Nordkette. Eine gemütliche Einkehr zu Mittag kann man mit einem chilligen Nachmittag auf der Sonnenterrasse verbinden. Besonders Sportliche hängen aber noch einige Schwünge dran, bevor sie zum Beispiel in den Liegestühlen auf der Seegrube den Tag ausklingen lassen. Oder man fährt mit der Gondel zurück in die Stadt und schnuppert dort noch „Frühlingsluft“.


Nur im Frühling: Firrn, Figln und der erste Cappuccino in der Sonne
Innsbruck lebt den Winter – und so ist es nicht verwunderlich, dass für das „Winterfinale“ quasi eine eigene Sportart erfunden wurde. Figl ist die Kurzform von Firngleiter: Kurze, skiähnliche Bretter für frühlingshafte Schneebedingungen. Der Innsbrucker Bergliebhaber Emo Johann Heinrich ließ sich die Mini-Ski Mitte des 20. Jahrhunderts patentieren. Mit ihnen braust man durch „Firn“ und „Sulz“ – so nennt man den Schnee, der im Frühling eine ganz besondere Konsistenz aufweist. Um sich diese besonderen Ski anzuschnallen, braucht man im besten Fall nur normale knöchelhohe Wanderschuhe – die Figl kann man ausleihen. Die Technik ist ein wenig anders als beim normalen Skifahren: Beim Fahren mit Firngleitern nutzt man im Gegensatz zur herkömmlichen Skitechnik eine starke Rücklage.


Bis Ende April geöffnet: Kühtai
Eine ganz besonders lange Skisaison genießt man in Kühtai. Während die Nordkette am 7. April bzw. die Axamer Lizum am 14. April ihre Pforten für die Skifahrer schließen, kann man in Kühtai bis einschl. 28. April carven, wedeln und Sonne tanken.