Bayern
knackig // Bayerns größter Apfelmarkt
Ein Herbstausflug zum Apfelmarkt nach Bad Feilnbach
Bayerns größten Apfelmarkt vom 08. bis 11. Oktober 2026 in Bad Feilnbach
08. bis 11. Oktober 2026 | Hier dreht sich alles um rund 200 Sorten ökologisch angebauter Äpfel und Birnen! Verkosten Sie mit!
Wenn sich im Oktober die Blätter der Bäume bunt färben und die Luft im bayerischen Voralpenland klarer wird, zieht ein ganz besonderer Duft durch das Moor- und Heilbad Bad Feilnbach. Es riecht nach frisch gepflücktem Obst, reifen Birnen und den ersten herbstlichen Spezialitäten der Region. Vom 8. bis 11. Oktober 2026 verwandelt sich der idyllische Ort im Landkreis Rosenheim – auch bekannt als das „Bayerische Meran“ – wieder in den Schauplatz für den größten Apfelmarkt Bayerns.
Wer abseits von Massentourismus und künstlichen Erlebniswelten ein Stück echte, gelebte Regionalität sucht, findet hier einen unaufgeregten Ort der Begegnung. Der Markt ist über die Jahre zu einem Treffpunkt für alle geworden, die das Bewusstsein für Nachhaltigkeit, Natur und handwerkliche Traditionen schätzen.
Ein Archiv der Natur: Über 200 Sorten entdecken
Der Star der viertägigen Veranstaltung liegt direkt auf den hölzernen Tischen der heimischen Landwirte: der Apfel in all seinen Facetten. Während im Supermarkt meist nur eine Handvoll standardisierter Sorten zu finden ist, öffnet sich in Bad Feilnbach ein lebendiges Naturarchiv. Besucher können hier weit über 200 verschiedene Apfel- und Birnensorten entdecken, vergleichen und probieren.
Neben vertrauten modernen Bio-Züchtungen stehen vor allem seltene, alte Sorten im Fokus, die von den Streuobstwiesen der Region stammen. Vom fein-säuerlichen Cox Orange bis hin zu fast vergessenen Lokalsorten bietet der Markt die Gelegenheit, den Reichtum der heimischen Pomologie (Obstbaukunde) ganz neu kennenzulernen. Es sind Früchte mit Charakter, die oft ihre eigene, jahrzehntealte Geschichte erzählen.
Handwerk, das die Zeit überdauert
Rund 200 bis 250 Aussteller, Bauern und Handwerker prägen das Bild des Marktgeländes. Hier geht es nicht um schnelle Schnäppchen, sondern um den Austausch. Man kommt mit den Erzeugern ins Gespräch, erfährt Details über die anspruchsvolle Pflege von Streuobstbäumen oder den Reifeprozess im Keller.
Zwischen den Ständen lässt sich zudem altes Handwerk beobachten, das heute nur noch selten im Alltag zu sehen ist. Korb- und Rechenmacher zeigen live vor Ort ihre traditionellen Fertigkeiten. Es ist ein entschleunigtes Zuschauen, das zeigt, wie viel Arbeit und Herzblut in vermeintlich einfachen Alltagsgegenständen stecken.
Viel Spaß beim Besuch!
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