Japan

inselreich // Wintersportfreuden in Japan

Sushi, Pulverschnee und heiße Quellen in den Japanischen Alpen

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Japanische Fremdenverkehrszentrale Frankfurt
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Wenn es um die Planung des nächsten Winterurlaubs geht, denken wir Mitteleuropäer sicherlich nicht sofort an Japan.

Doch im „Land der aufgehenden Sonne“ warten auf den Inseln Honshu und Hokkaido über 600 Wintersportorte auf in- und ausländische Gäste. Bei Höhenlagen von 1.000 bis 1.800 Metern ist Schneesicherheit in den Wintermonaten garantiert, und in einigen Regionen dauert die Skisaison sogar bis Anfang Mai. Mit durchschnittlich umgerechnet 25 bis 29 EUR für den Tagesskipass liegen auch die Kosten im erschwinglichen Rahmen. 

In der Präfektur von Nagano (nordwestlich von Tokio) erheben sich die Japanischen Alpen bis zu einer Höhe von über 3.000 Metern. Dieser beliebte Landstrich, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1998, bietet vielseitige Skigebiete, wie beispielsweise Shiga Kogen, das weltweit zu den größten Wintersportzentren zählt. Es beeindruckt mit 21 vernetzten Skiregionen und mit insgesamt über 60 Kilometern Piste auf Weltklasseniveau und mit sehr guten, sicheren Schneeverhältnissen. Ein einziger Skipass gewährt Zugang zu 71 Skiliften, Sesselliften und Seilbahnen. Hakuba Valley verwöhnt die Skiläufer mit über 200 Abfahrten unterschiedlicher Schweregrade. Hier kämpften die Olympioniken um die begehrten Medaillen. In Nozawa Onsen fällt nicht nur überdurchschnittlich viel Schnee, der Skifahrer und Snowboarder gleichermaßen begeistert, sondern es gibt auch über 30 heiße Quellen, die sogenannten „Onsen“. Hierin einzutauchen nach einer anstrengenden Tour entspannt nicht nur den Körper, sondern auch Geist und Seele. 

Unbedingt zu empfehlen ist ein Ausflug in den circa 30 Kilometer von Nagano entfernten Jigokudani Yean-Koen Nationalpark, der Heimat der badenden Schneeaffen, naturwissenschaftlich bekannt als Rotgesichtsmakaken. Sie lieben es - genau wie die einheimische Bevölkerung - in einem „Onsen“ zu baden. Je kälter es draußen ist - und das Thermometer sinkt in dieser Gegend schon öfters auf minus 10 Grad - desto fröhlicher und länger planschen die Affen im wärmenden Nass und lassen sich dabei auch gern und hautnah beobachten. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art!

Auf der Insel Hokkaido dauert die Wintersaison von Mitte November bis Anfang Mai, und die außergewöhnliche Schneesicherheit lockt auch internationale Gäste. Die Region profitiert von den sibirischen Wettereinflüssen, die für große Mengen hervorragenden Pulverschnees sorgen. Acht bis zehn Meter pro Saison sind keine Seltenheit. Die abwechslungsreichen Skigebiete liegen von der Stadt Sapporo circa 40 bis 120 Busminuten entfernt. Auf den relativ nahe gelegenen Teine-Olympiapisten fahren die passionierten Läufer selbst abends bei Flutlicht, was in vielen japanischen Wintersportorten möglich ist. Großer Beliebtheit erfreut sich Niseko, eine der bekanntesten Ortschaften, wo sich Skifahrer und Snowboarder gern in entsprechenden Fun Parks tummeln. Eine große Hotelauswahl und zahlreiche Restaurants lassen auch sonst keine Langeweile aufkommen.

Hochwertige Skiausrüstung kann in den meisten Gebieten gemietet werden, bei Schuhen ab Größe 44 empfiehlt sich eine Vorbestellung per E-Mail oder telefonisch. Zunehmend werden auch Skikurse von englischsprachigen Lehrern angeboten.
Mehr Infos zu den Wintersportorten Japans gibt es unter snowjapan.com

Sapporo, die Olympiastadt von 1972, lohnt ebenfalls ein Besuch. Hier findet jedes Jahr in der ersten Hälfte Februar das „Snow Festival“ statt (Yuki Matsuri), ein Wettstreit um die schönsten und größten Schnee- und Eisskulpturen. Im nächsten Jahr steht das 60-jährige Jubiläum auf dem Veranstaltungskalender. Vom 05. bis 11. Februar werden über 300 eisige Kunstwerke, teilweise sogar von innen beleuchtet und bis zu 15 Metern hoch, zu bewundern sein. Weitere Informationen unter welcome.city.sapporo.com.