Südtirol Meraner Land | Meran

Leidenschaft für Musik // Meraner Musikwochen

28.08.2018 bis 21.09.2018

Südtirol, Meraner Musikwochen
Meraner Musikwochen Verein
Freiheitsstraße 45
39012 Meran
Tel. +39 0473 212520
www.meranofestival.com

Mit dem südtirol festival merano. meran (Meraner Musikwochen) erleben die Musikveranstaltungen in Südtirol alljährlich ihren Höhepunkt.

Die Bühne ist die malerische und inspirierende Kurstadt mit ihrem milden, mediterranen Klima, einer modernen Thermen- und Wellnessanlage, den Botanischen Gärten  und den weitläufigen Ausblicken auf die umliegende Berg- und Naturlandschaft.

2018 wird der Name Meraner Musikwochen durch die in allen Sprachen gültige Bezeichnung südtirol festival merano . meran ersetzt. Schließlich repräsentiert dieses große Musikfest nicht nur die Stadt Meran, sondern das ganze Land.

Bereits in den Jahren vor 1914 reisten russische Bürger- und Adelsfamilien in luxuriös ausgestatteten Direktzügen von St. Petersburg nach Meran. An diese historische Liaison knüpft am 22. August das Konzert des Mariinsky Orchesters St. Petersburg an, mit dem das südtirol festival merano . meran eröffnet wird. In Meran spielt der prominente Klangkörper unter der Leitung von Valery Gergiev in einem der schönsten Konzertsäle im Alpenraum und belegt damit die exklusive Position dieses Premiumfestivals, das mit den Konzertreihen classic, barocco, colours of music, matinée classique, vox humana und young artists portrait zu den Highlights der europäischen Klassiklandschaft gehört.

Vom 22. August bis zum 21. September bietet das südtirol festival merano . meran 23 Top-Konzerte an. Musikfreunden stehen sieben Abo-Reihen zur Auswahl, darunter das Abo under 40 mit sieben Konzerten aus allen Festival-Sparten.
 


Im Mittelpunkt des Konzertkalenders steht das sinfonische Programm (classic): Im Kursaal spielen die LGT Young Soloists – Hochbegabte im Alter von 14 bis 23 Jahren – selten zu hörende Musik, wie die Carmen Fantasie des Hollywood-Komponisten Franz Waxman oder Virtuosenstücke der drei Starcellisten Giovanni Sollima, Giovanni Bottesini und David Popper. Das von Ivan Fischer geführte  Budapest Festival Orchester reist mit drei Solisten an und präsentiert Musik von Brahms und Liszt als volkstümliche Kunstmusik, die Staatskapelle Dresden unter Alan Gilbert, der von 2009 bis 2017 Chefdirigent des New York Philharmonic Orchestra war und ab 2019 das Elbphilhamonie Orchester in Hamburg übernehmen wird, interpretiert mit der Ausnahmeeigerin Lisa Batiashvili Prokofievs 2. Violinkonzert und der Countertenor Philippe Jaroussky besucht mit Arien und Duetten aus Händel-Opern die bunte Traumfabrik des barocken Musiktheaters. Martha Argerich füllt den Klangraum von Franz Liszts 1. Klavierkonzert mit ihrer Interpretation aus, bevor das Youth Orchestra of Bahia aus Brasilien mit temperamentvoller Musik von Bernstein, Gershwin oder Marquez in die „neue Welt“ übersetzt. Das von Kristjan Järvi geleitete Baltic Sea Philharmonic feiert mit der norwegischen Violinistin Mari Samuelsen die vor 100 Jahren erfolgte Unabhängigkeit der baltischen Staaten mit musikalischen Landvermessungen in mehreren Ostsee-Regionen und das Philharmonia Orchestra London unter Esa-Pekka Salonen schließt die classic-Reihe mit Bruckners 7. Sinfonie ab.

Auch die anderen Konzertreihen sind natürlich hervorragend besetzt. Ein Beispiel dafür sind das Nachtkonzert mit dem legendären brasilianischen Multi-Instrumentalisten Egberto Gismonti, der in fünf Jahrzehnten eine Klangwelt schuf, in der neben Strawinsky oder Bach auch Miles Davis und die Tanzrituale der Xingu-Indianer Platz haben. In der Beletage des Palais Mamming Museum spielt die „Königin der Barockflöte“, Dorothee Oberlinger, „keltische“ Barockmusik und in der Pfarrkirche Niederlana geht der englische A-Cappella-Chor Tenebrae den Spuren der Renaissance-Polyphonie in der romantischen Vokalmusik nach. Im Kursaal startet das Ensemble Salut Salon zu einem musikalischen Liebesflug und das Danish String Quartet verbindet im Pavillon des Fleurs die Wiener Klassik mit einer aufregenden Expedition durch das Universum skandinavischer Volksmusik.

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