Aostatal

Nationalpark Gran Paradiso

Zwischen Piemont und Aosta Tal im Nordwesten Italiens

Nationalpark Grand Paradiso im Aostatal

See von Dress Valle orco (EP) | © Parco Nazionale Gran Paradiso

Parco Nationale Gran Paradiso
Via Della Rocca, 47
10123 Torino
Tel. +39 011 8606233
www.pngp.it
Die eine Hälfte gehört zum Piemont, die Andere zum Aostatal.
 

Der Park umfasst eine Fläche von 70.044 Hektar zwischen Piemont und Aosta-Tal im Nordwesten Italiens.

Er erstreckt sich auf fünf Tälern, die das Gran Paradiso-Massiv umkreisen. Das Gebiet liegt 48% im Piemont und 52% im Aosta-Tal, und ist von sehr unterschiedlichen Landschaften gekennzeichnet; wegen der großen Höhenunterschiede wachsen auf den tiefer gelegenen Talsohlen Laubwälder, die    auf höheren Lagen Nadelwäldern weichen; weiter geht es hinauf bis zu den Alpengletschern, die ihren Höchstpunkt auf den 4.061 Metern des Gran Paradiso erreichen. Die nächsten Flughäfen sind Turin und Mailand Malpensa.

Wann empfiehlt es sich, den Park zu besuchen?
Jede Jahreszeit bietet den Besuchern eine verschiedene Szenerie. Der späte Frühling und der Sommer sind die Monate der Blüten und der Höhenwanderungen. Im Herbst färben sich die Wälder, während die Paarungszeit der Gämsen anfängt. Im Winter eignet sich die schneebedeckte Landschaft zum Schneeschuh- und Langlauf sowie zu alpinen Skitouren, mit der Aussicht, Wildtiere in ihrem prächtigen Winterkleid zu erblicken.

Tier- und Pflanzenwelt
Der Park ist zweifellos eines der Alpengebiete mit der reichsten Tierwelt: 9.000 Gämsen, fast 3.000 Steinböcke, ebenso wie Hirsche, Rehe, Wildschweine, Murmeltiere, Wölfe, Bartgeier und Adler. Der Park beherbergt insgesamt 51 Säugetier- und 101 Vogelarten. Die Tiere leben in völliger Freiheit und können sehr leicht aus nur wenigen Metern Entfernung beobachtet werden. Überdies gedeiht eine prächtige und vielfältige, durch seltene Pflanzen gekennzeichnete Alpenflora (es wurden über 1000 Arten gezählt), die Bestandteil von Umgebungen extremer Schönheit ist.