Bayern Das blaue Land | Murnau am Staffelsee

Murnau - Winter im Blauen Land

Wintermärchen mit Blick auf Deutschlands höchsten Berg

Winterurlaub in Murnau Bayern

Winterspass auf dem Eis | © Touristinformation Murnau, Foto Karlitschek

Tourist-Information Murnau
Kohlgruber Straße 1
82418 Murnau a. Staffelsee
Tel. +49 8841 6141 0
www.murnau.de

Ob beim Rodeln vom nahe gelegenen Hörnle ins Tal, beim Schneeschuhwandern

durch die idyllische Winterlandschaft, mit Langlaufskiern in der Loipe oder bei einer romantischen Pferdeschlittenfahrt durchs Murnauer Moos, die größte intakte Moorlandschaft der Alpen. Gerade im Winter sorgen die nicht alltäglichen Freizeitaktivitäten für Erholung abseits von Pistenrummel und Massentourismus

Spektakuläre Ausblicke auf das Gebirge zwischen Benediktenwand und Ammergauer Alpen bietet zum Beispiel ein reizvoller Wanderweg rund um den Staffelsee. Bizarr funkeln die eisstarren Schilfgräser im Sonnenlicht, die Haubentaucher gehen auf dem Eis spazieren und Spuren von Wild führen zu den Futterkrippen – bei einer Wanderung rund um den Staffelsee ist man eins mit der Natur, nur das Knirschen der eigenen Schritte im Schnee unterbricht die Stille.

Wer lieber in warme Decken gehüllt durch die weiße Pracht traben möchte, kann sich auf Pferdeschlitten durch die verträumte Winterlandschaft ziehen lassen. Neben imposanten Eindrücken des bizarr anmutenden Murnauer Mooses nehmen die Passagiere auch jede Menge Wissen über das Moor mit nach Hause, das der Loisachgletscher vor gut 10.000 Jahren schuf.

Oder wie wär’s zur Abwechslung mit Kunstgenuss? Längst können Urlauber bequem auf den Spuren des Blauen Reiter wandeln. Hier, wo die Wiege der expressionistischen Künstlergruppe steht, ist heute das damalige Wohnhaus von Münter und Kandinsky sowie im Schloßmuseum Murnau die weltweit größte Werkschau von Gabriele Munter zu besichtigen. Bei einem Kunstspaziergang durch die Gassen des Marktes mit seinen denkmalgeschützten Häusern kann man genau verfolgen, wo Kandinsky und Münter ihre Staffeleien aufstellten und Vergleiche zu den heutigen Ausblicken und Ansichten ziehen.

Bereits im November wird hinter verschlossenen Türen gehämmert, gebastelt, genäht, gemalt und gestaltet. In den Stuben übt man Weihnachtsweisen und es verbreitet sich der Duft von frisch gebackenen Plätzchen und Stollen. Man rüstet sich für die Advents- und Weihnachtszeit, für die Christkindlmärkte, die Abende mit Stubnmusi und Kirchenkonzerten im Blauen Land.